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KUMO- in Wormbach - Film ab - Nachbetrachtung

Unser KUMO besuchte kürzlich Wormbach zu einem besonderen Film-Projekt und hatte dafür jede Menge Film-Equipment an Bord. Zusammen mit dem Dozenten Gunther Dudda gingen 10 Jugendliche aus Wormbach und Umgebung zunächst der Fragestellung nach, welchen Inhalt ihr Film haben soll, was er vermitteln und darstellen soll.


Die Entscheidung fiel auf einen Film über das Leben als „Dorfkind“, in dem verschiedene Szenen aus Natur, Hobby und Heimat mit einer Mischung aus Interviews und Musik kombiniert werden sollten. Verschiedene Überlegungen wurden dabei gemeinschaftlich diskutiert: bei welchen Szenen stehen wir selbst vor der Kamera, wen könnten wir als möglichen Interviewpartner ansprechen, wer führt die Interviews, wer steht wann hinter der Kamera, wer kümmert sich um den Ton, welche Drehorte bieten sich am besten an, welche Kameraperspektive kommt für welche Szene am effektivsten infrage? Nach einer Einweisung in die Kamera- und Ton-Technik konnte der wichtigste Teil des Projektes, das Filmen, dann endlich beginnen. Die arbeitsintensive Herstellung eines Filmes war für die Jugendlichen eine neue Erfahrung und zeigte sich insbesondere noch einmal beim Schnitt des Filmes in der Jugendkunstschule. Nach der Sichtung des 130minütigen Rohmaterials war es eine große Herausforderung, die schönsten Szenen herauszuschneiden, in eine spannende Reihenfolge zu bringen und dabei auch noch Ton und Musik im Blick zu behalten. Ein 13minütiger Film ist das stolze Ergebnis und als Zeitdokument für die Jugendlichen schon in wenigen Jahren ein spannender Rückblick auf ihre Zeit als „Dorfkind“. Mit Spannung, Stolz und Spaß präsentierten die Jugendlichen ihren Eltern den Film. Die Jugendkunstschule wurde durch die Landjugend Wormbach tatkräftig unterstützt, die sich dankenswerter Weise um das Anmeldeverfahren, Raumorganisation und verschiedene Fahrdienste kümmerte. Im Jahr 2022 soll der Film im Rahmen des Wormbacher Dorfjubiläums dann auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.